Elke Sörensen · Ergotherapeutin Tempelhofer Damm 129, 12099 Berlin · Tel. 030 - 75 70 71 72

 

Bobath – Konzept
Der Name leitet sich ab von Dr. h.c. Berta Bobath (Physiotherapeutin) und
Dr. med. Karel Bobath (Neurologe und Psychiater).
Bobath – Konzept bei Kindern:
Die neurophysiologische Arbeitshypothese von Bobath besteht in der Annahme, dass die Beeinträchtigung von Kindern mit cerebraler Bewegungsstörung vor allem durch die gestörte Haltungskontrolle entgegen der Schwerkraft verursacht ist. Die ganzheitliche Sichtweise betont das Kind in seiner Gesamtpersönlichkeit und nicht als Objekt mit isolierten Funktionsausfällen und Defiziten. Dabei wird der Motorik eine zentrale Bedeutung in der Gesamtentwicklung des Kindes beigemessen. Bewegung erfordert keine isoliert reagierenden Muskeln oder Muskelgruppen, sondern eine Koordinationsleistung des Gehirns. Motorisches Lernen kann nur im täglichen Handeln des Kindes erfolgreich sein.

Die kindliche Entwicklung wird durch eine ständige Anpassung von Sensomotorik, Neugier- und Kognitionsverhalten an die unterschiedlichsten Situationen gefördert. Neugierde, variierende Wiederholungen und Ausprobieren sind dabei die Voraussetzungen für flexible Handlungsstrategien. Der Alltag wird erobert, entdeckt und bewältigt. Das Kind lernt Ursache und Wirkung zu erkennen sowie Zusammenhänge herzustellen.
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