Elke Sörensen · Ergotherapeutin Tempelhofer Damm 129, 12099 Berlin · Tel. 030 - 75 70 71 72

 

Johnstone
Frau Margret Johnstone ist eine Physiotherapeutin aus Großbritannien. Sie hat zusammen mit Ann Thorp ein Konzept zur Behandlung von Menschen mit Hemiplegien nach der „Neuro-Developmental-Therapy“ Methode entwickelt. Ihre Prinzipien versteht sie als Ergänzung zum Bobath-Konzept.
Bei ihrer Methode kommen Druckbandagen auch „splints“ genannt zum Einsatz. Die Splints wurden nach dem Vorbild der aufblasbaren Knochenbruchbandagen entwickelt, wie man sie in Notarztwagen vorfindet. Sie können leicht angelegt werden und lassen sich mit dem Mund aufblasen. Dabei kann der Druck so dosiert werden, dass er entweder Spastikhemmend oder Tonusaufbauend wirkt.
Durch die Transparenz der Splints ist eine Haltungskontrolle der gelagerten Extremität möglich.
Zum Einsatz kommen Splints u.a. wenn eine hemiplegische Extremität stabilisiert werden soll, um Oberflächen- und Tiefensensible Reize zu setzten, um einen erhöhten Tonus zu senken. Während ein schlaffer oder spastischer Arm im Splint „gelagert“ wird, kann z.B. isoliert die Beweglichkeit aus dem Schultergürtel heraus und im Oberarmgelenk geübt werden. Da der Therapeut nicht auf die Regulierung vom Tonus im gesamten Arm achten muß, hat er die Hände „frei“ um den Patienten in seinem Übungsprozeß zu stützen.
Das Ziel ist, über den Einsatz der Splints bzw. deren schrittweiser Reduzierung, eine normale und gesunde Beweglichkeit in der betroffenen Extremität beim Patienten zu erhalten und dem Gehirn die „richtigen“ neuronalen Impulse
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